SiMon

Sicherheitsmonitor 2026

Neues Lagebild zur Wahrnehmung von Sicherheit

Die Daten des Sicherheitsmonitors (SiMon) 2026 zeigen, wie Bürger und Unternehmen Sicherheit wahrnehmen, welche Risiken sie sehen und welche Maßnahmen sie zum Schutz ergreifen.

Sicherheit ist längst kein Nischenthema mehr. Ob zu Hause, im Unternehmen oder im öffentlichen Raum: Das Bedürfnis nach Schutz wächst. Der Sicherheitsmonitor (SiMon) 2026 macht deutlich, dass das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen einen neuen Höchststand erreicht hat. Gleichzeitig investieren Unternehmen und Privatpersonen zunehmend in Sicherheitsmaßnahmen und setzen verstärkt auf zertifizierte Produkte.

 

Der Sicherheitsmonitor (SiMon)

Der Sicherheitsmonitor (SiMon) ist das gemeinsame Lagebild der Sicherheitsbranche. Die jährlich durchgeführte Studie untersucht das Sicherheitsgefühl von Privatpersonen sowie Unternehmen in Deutschland und analysiert aktuelle Entwicklungen, Risiken und Investitionsabsichten. Dabei verbindet der SiMon drei Perspektiven: den Blick der Industrie durch den VDMA Fachverband Sicherheitssysteme, die Expertise von VdS Schadenverhütung GmbH in den Bereichen Qualität und Zertifizierung sowie die Markt- und Anwenderperspektive der Messe Essen als Veranstalter der Security Essen.

Der SiMon ist weit mehr als eine Branchenstudie. Er liefert Jahr für Jahr Erkenntnisse darüber, wie Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Sicherheit wahrnehmen, welche Gefahren sie sehen und welche Konsequenzen sich daraus für Politik, Wirtschaft und die Sicherheitsbranche ergeben. Gleichzeitig werden Investitionsabsichten und Anforderungen an moderne Sicherheitslösungen untersucht.

Methodik

Für den Sicherheitsmonitor 2026 wurden deutschlandweit 4.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 1.000 Inhaber, Geschäftsführer und leitende Angestellte befragt. Damit gehört der SiMon zu den umfangreichsten regelmäßigen Erhebungen zum Thema Sicherheit in Deutschland. Die Datenerhebung und Auswertung des Sicherheitsmonitors (SiMon) erfolgt durch das unabhängige Meinungsforschungsinstitut INSA und gewährleistet eine objektive Analyse der Ergebnisse.

Sicherheitsbedürfnis auf Rekordniveau

Sicherheit bleibt ein zentrales gesellschaftliches Grundbedürfnis. 78 Prozent der Deutschen geben an, ein starkes Sicherheitsbedürfnis zu haben. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort. Bereits 2025 lag dieser Wert bei 77 Prozent.

Einbrüche bleiben ein relevantes Risiko:

  • 13 Prozent der Privatpersonen berichten von mindestens einem Einbruch in den vergangenen zwei Jahren.

Noch deutlicher fällt das Ergebnis bei Unternehmen aus:

  • 45 Prozent waren innerhalb dieses Zeitraums von mindestens einem physischen Einbruch betroffen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um vier Prozentpunkte.

Unternehmen nehmen physische Sicherheit ernst

42 Prozent der Unternehmen stufen die Gefahr eines physischen Einbruchs als hoch ein. Die Ergebnisse zeigen, dass physische Sicherheit trotz wachsender Cyberrisiken weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Unternehmen benötigen heute beides: digitalen und physischen Schutz.

Vertrauen auf Platz eins

Erstmals ist die Zertifizierung eines Produkts für Privatpersonen das wichtigste Kaufkriterium für Sicherheitstechnik. Auch Unternehmen nennen Zertifizierungen als wichtigsten Vertrauensanker bei Investitionsentscheidungen.

Kritische Infrastrukturen im Fokus

60 Prozent der Bevölkerung bewerten den Schutz kritischer Infrastrukturen als eher oder sehr schlecht. Auch unter Unternehmensvertretern sieht nahezu die Hälfte Verbesserungsbedarf. Der Schutz kritischer Infrastrukturen entwickelt sich damit zunehmend zu einer gesellschaftlichen Vertrauensfrage.

Kritische Infrastrukturen im Fokus

60 Prozent der Bevölkerung bewerten den Schutz kritischer Infrastrukturen als eher oder sehr schlecht. Auch unter Unternehmensvertretern sieht nahezu die Hälfte Verbesserungsbedarf. Der Schutz kritischer Infrastrukturen entwickelt sich damit zunehmend zu einer gesellschaftlichen Vertrauensfrage.

Unternehmen und Haushalte investieren

Die Reaktion auf die steigenden Sicherheitsanforderungen ist eindeutig:

  • Unternehmen planen Investitionen in Sicherheitskameras, Einbruchmeldetechnik und Schließsysteme.
  • Gleichzeitig haben fast neun von zehn Haushalten bereits Maßnahmen zum Einbruchschutz umgesetzt.

Sicherheitstechnik wird damit zunehmend Teil des Alltags.

Die Partner

VDMA Fachverband Sicherheitssysteme: Der VDMA Fachverband Sicherheitssysteme vertritt die Interessen der Sicherheitsindustrie in Deutschland. Der Fachverband bringt die Perspektive der Hersteller in die Studie ein und schafft eine belastbare Datengrundlage für die Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen.

Die VdS Schadenverhütung GmbH: Die VdS Schadenverhütung GmbH steht für unabhängige Prüfung, Zertifizierung und Qualitätssicherung von Sicherheitsprodukten. Mit ihrer Expertise sorgt sie dafür, dass Sicherheitslösungen nachvollziehbar geprüft und vergleichbar werden und stärkt damit das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern.

Die Messe Essen / Security Essen: Die Messe Essen bringt als Veranstalter der Weltleitmesse Security Essen die Perspektive von Anwendern, Herstellern und Lösungsanbietern in den SiMon ein. Die Ergebnisse der Studie zeigen die Herausforderungen, die Security Essen präsentiert die passenden Lösungen und Innovationen der Branche.

SiMon 2026: Einordnung der Verantwortlichen

Video-Statements beteiligter Partner zum Sicherheitsmonitors 2026.

In kurzen Zitaten ordnen die Geschäftsführer der beteiligten Partner die Ergebnisse des Sicherheitsmonitors 2026 ein.

Peter Schramm, Geschäftsführer VdS Schadenverhütung GmbH

Prof. Dr. Frank Janser, Vorstandsvorsitzender VDMA Fachverband Sicherheitssysteme

Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer Messe Essen

Download

Hier stellen wir die Studie Sicherheitsmonitor 2026 zum Download bereit. Zusätzlich finden Sie die beiden Grafiken mit zentralen Kernaussagen der Veröffentlichung.

Über den Sicherheitsmonitor

Der Sicherheitsmonitor (SiMon) ist eine jährlich angelegte Befragung zu Sicherheitswahrnehmung, Risikoeinschätzung und Handlungsimpulsen. Er unterstützt dabei, Entwicklungen über die Zeit zu vergleichen und sicherheitsrelevante Entscheidungen auf eine belastbare Datenbasis zu stellen.

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