VdS 3836 für Produkte der Brandschutz- und Sicherheitstechnik

Cyber-Sicherheit für vernetzte Produkte

Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) steigen die Anforderungen an die Cyber-Sicherheit vernetzter Produkte deutlich. Gleichzeitig sind viele konkrete Vorgaben noch in Entwicklung – während Kunden und Markt bereits heute belastbare Nachweise zur Cyber-Sicherheit fordern.

Die Richtlinien VdS 3836 schaffen dafür eine praxisnahe Grundlage. Sie bündeln die derzeit bekannten Anforderungen an die Cyber-Sicherheit vernetzter Produkte, orientieren sich an etablierten Standards und wurden speziell für Systeme und Komponenten der Brandschutz- und Sicherheitstechnik entwickelt.
Hersteller erhalten damit bereits heute die Möglichkeit, die Cyber-Sicherheit ihrer Produkte durch unabhängige Prüfungen nachvollziehbar nachzuweisen.
 

Vorbereitung auf CRA und KRITIS-Anforderungen

VdS 3836 unterstützt Unternehmen dabei, sich frühzeitig auf zukünftige regulatorische Anforderungen vorzubereiten – insbesondere im Umfeld Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sowie des europäischen Cyber Resilience Act (CRA).
Der CRA wird künftig verbindliche Anforderungen an vernetzte Produkte über deren gesamten Lebenszyklus hinweg definieren. Dazu zählen unter anderem:

  • sichere Produktentwicklung 
  • Schwachstellenmanagement 
  • Meldepflichten 
  • Sicherheitsupdates nach Markteinführung 

Die strukturierte Umsetzung der VdS 3836 schafft dafür eine belastbare technische und organisatorische Grundlage.

Zertifizierung durch VdS Schadenverhütung

Die Zertifizierung nach VdS 3836 erfolgt im Rahmen akkreditierter Prüfdienstleistungen durch VdS Schadenverhütung.
Zur Sicherstellung von Unabhängigkeit und Objektivität erfolgt keine Beratung zu Inhalten, die Bestandteil des Prüfumfangs sind.

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