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K-EINBRUCH

Schützen Sie sich vor Einbruchskriminalität

Ein Einbruch in das eigene Zuhause bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Neben dem finanziellen Verlust und den angerichteten Schäden bleibt bei vielen Betroffenen ein Gefühl der Unsicherheit zurück.

Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen hat die Polizei im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH gestartet. Ziel ist, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren, um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken.

Die Schirmherrschaft der Initiative hat der Bundesinnenminister übernommen. Kristina Vogel, Olympiasiegerin 2012 und 2016 im Teamsprint und Sprint Bahnradfahren und Polizistin bei der Bundespolizei, ist K-EINBRUCH-Botschafterin. Darüber hinaus sind zahlreiche Firmen und Verbände dem K-EINBRUCH-Netzwerk beigetreten und unterstützen die Initiative.

Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne ist der „Tag des Einbruchschutzes“. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ findet dieser jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet.

Die meisten herkömmlichen Fenster und Türen bieten keinen ausreichenden Schutz vor Einbruch! Wie sich also richtig schützen?

Sicherheit auf einen Blick: Das neue K-EINBRUCH-Level

Das neu entwickelte K-EINBRUCH-Level visualisiert die Empfehlungspraxis der Polizei zum Einbruchschutz: Die Skala reicht von A+ (Premium-Einbruchschutz) über B (Einbruchschutz) bis C (unzureichender Schutz).

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Mechanischer Schutz

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Elektronische Überwachung

A Plus

 

Fenster und Türen gemäß DIN EN 1627 ff., Kategorie RC 3 bzw. VdS Klasse A

Einbruchmeldeanlage DIN VDE 0833-1/-3
mindestens Grad 2 oder VdS Klasse A

A 
B Plus

 

Fenster und Türen gemäß DIN EN 1627 ff., Kategorie RC 2 bzw. VdS Klasse N oder Nachrüstsicherungen gemäß DIN 18104 bzw. VdS-anerkannt

Mindestens Gefahrenwarnanlage DIN VDE V 0826-1 mit EM-Funktion oder VdS Home

B 
C Plus

Keine oder einfache Maßnahmen ohne direkte Einbruch-Schutzwirkung, wie z.B. abschließbare Fenstergriffe

Nur Alarmtechnik mit oder ohne Zertifizierung, sowie einfache Maßnahmen ohne direkte Einbruch-Schutzwirkung, wie Anwesenheitssimulation, Bewegungsmelder-Scheinwerfer

C

Einfache Maßnahmen ohne direkte Einbruchschutzwirkung, wie abschließbare Fenstergriffe, Anwesenheitssimulation, Bewegungsmelder-Scheinwerfer oder keine Maßnahmen

 

Das K-EINBRUCH-Level hilft zu erkennen, wie Ihre aktuelle Sicherheitssituation ist und mit welchen Lösungen Sie Ihre Sicherheit verbessern können.

Unabhängig von der Produktauswahl empfiehlt Ihnen die Polizei die fachgerechte Umsetzung von Maßnahmen ab dem K-EINBRUCH-Level B. Diese Investitionen sind in der Regel auch förderfähig durch die KfW.

Mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, stehen an erster Stelle einer effektiven Absicherung. Sie können dem Täter einen bestimmten Widerstand entgegensetzen und einen Einbruch unter Umständen verhindern. Daher sind sie eine wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Die Polizei empfiehlt geprüfte und zertifizierte Produkte des K-EINBRUCH-Levels B für Ihre mechanische Absicherung. Einen Premium-Einbruchschutz erreichen Sie mit Produkten, die den K-EINBRUCH-Level A erfüllen.

Zusätzlich eingebaute Alarmanlagen bieten darüber hinaus besonderen Schutz. Denn durch ihre Meldewirkung wird das Risiko für den Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht. Zudem verhindert die Alarmanlage die Gefahr, einem Einbrecher in die Arme zu laufen, wenn Sie nach Hause kommen. Am besten ist es, wenn Sie mechanische Sicherungstechnik mit der elektronischen Überwachung sinnvoll kombinieren. Das K-EINBRUCH-Level B+ kennzeichnet diese von der Polizei empfohlene Kombination von Mechanik mit einer Gefahrenwarnanlage mit Einbruchmeldefunktion bzw. der Klasse VdS Home. Für einen Premium-Einbruchschutz steht das K-EINBRUCH-Level A+ mit einer Einbruchmeldeanlage ab Grad 2 bzw. der VdS Klasse A. Grundsätzlich sollte die Alarmanlage so erweitert werden, dass auch ein Überfallalarm ausgelöst werden kann.

Sicherungen sind nur dann wirksam, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. Lassen Sie sich dies zu Ihrer eigenen Sicherheit schriftlich bestätigen.

Bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen bekommen Sie Adressnachweise über Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen, für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen sowie für Videoüberwachungsanlagen. Polizeilich empfohlene Errichterunternehmen in Ihrem jeweiligen Bundesland erkennen Sie am K-EINBRUCH-Errichter-Gütesiegel.

Einfachen Maßnahmen wie bspw. abschließbaren Fenstergriffen oder Anwesenheitssimulationen wird oft eine hinreichende Schutzwirkung beigemessen. Ebenso wie handelsübliche Fenster und Türen bieten sie alleine jedoch nur einen unzureichenden Einbruchschutz. Sie werden deshalb mit dem K-EINBRUCH-Level C klassifiziert.

Auf einen mechanischen Schutz zu verzichten und damit lediglich auf Alarmtechnik mit oder ohne Zertifizierung zu setzen, schützt Ihre Immobilie ebenfalls nur unzureichend und steht daher der polizeilichen Empfehlung entgegen. Solche Maßnahmen werden entsprechend des K-EINBRUCH-Levels mit C+ gekennzeichnet.

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