Für die Sachversicherung

Risikomanagement



Das Risk-Engineering für die Sachsparte F/FBU ist bei jedem anspruchsvollen Versicherer ein wichtiger Baustein und eine existenzielle Grundlage für ein ertragsorientiertes Underwriting.

Das VdS-Geschäftsfeld Risikomanagement ist eine ideale Partnerschaft der versicherereigenen Risikoberatungsmannschaft, um Spitzen- und Spezialbelastungen abzufangen, ohne zeitintensive Neueinstellungen vornehmen zu müssen. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Brandschutz-Betreuung von Industriekunden und die Lösung von Brandschutzproblemen können wir das Know-how der Versicherungsingenieure ergänzen und anreichern.

Unsere Ingenieure haben die Erfahrung, einen professionellen Dialog sowohl mit den Experten der Sachversicherungssparte als auch mit den Versicherungsnehmern zu führen

  • mit den technischen Underwritern und Risikoingenieuren des Versicherers, um die notwendigen Risikoinformationen in das Underwriting zu integrieren,
  • mit dem Versicherungsnehmer, um aktiv Schadenverhütungsmaßnahmen in die Wege zu leiten.

Weiterhin ermöglicht unsere enge Verzahnung zur Gremienarbeit des GDV, frühzeitig Schadenentwicklungstendenzen zu erkennen und für unsere Kunden optimal zu nutzen.


Field- und Account-Engineering



Für Industrie- und Großgewerbeversicherer führen die auf Schadenverhütung spezialisierten VdS-Ingenieure Risikobesichtigungen durch. Die vor Ort gewonnenen Risikoinformationen und -bewertungen werden für das Underwriting aufbereitet (Tarifierung, Bewertung von Annahmekriterien, Unterstützung bei der Festlegung von Selbstbehalten und Höchsthaftungen, EML- und PML-Studien). Den vom Versicherungsnehmer oftmals benötigten Schadenverhütungsservice können wir ebenfalls zur Verfügung stellen.

Üblicherweise nutzen wir bestehende Vorlagen für Risikoberichte und die Bewertungstools der Versicherungsunternehmens, um den Underwritern die bereits vertrauten Arbeitsdokumentationen zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch können wir auch VdS-eigene und individuelle Bewertungen erstellen.

Für beratungsintensive Großkunden der Versicherer, die oft spezielle Ansprüche an Risk-Engineering-Leistungen haben, können wir selbstverständlich auch national und international ein Account-Engineering Programm ein- bzw. durchführen. Dabei können bestimmte zentrale Sicherheitsbedürfnisse der Versicherungsnehmers mit den Versicherungsingenieur-Leistungen kombiniert werden.

Weitere Beratungsdienstleistungen, auch zur Naturgefahrenprävention (Erdbeben, Hochwasser, Starkregen) sowie zur Umweltgefährdung durch kontaminiertes Löschwasser, können integriert werden.


Desk Reports



Unsere Desk-Reports unterstützen in erster Linie den Anbahnungsprozess des Führungsgeschäftes bei industriellen oder großgewerblichen Risiken, um die "Spreu vom Weizen" zu trennen. Desk-Reports haben sich seit Jahren bei namhaften Industrieversicherern als systemeatisches Beurteilungstool durchgesetzt. Wir analysieren und bewerten die technischen Risikoinformationen (meistens Besichtigungsunterlagen von Vertriebspartnern und Vorversicherern) in einem, für unseren Kunden nachvollziehbaren Bericht. Neben unseren Schadenerfahrungen haben wir auch Zugriff auf neueste Geo-Informationssysteme (GIS), um Aussagen zur konkreten Naturgefahrensituation des Risikos zu treffen.

Liegen nur unzureichende Informationen zum Risiko vor, werden im Desk-Report diejenigen Schwerpunkte benannt, die noch einer genaueren Untersuchung vor Ort bedürfen. Auch für das anspruchsvolle Beteiligungsgeschäft sind unsere Desk-Reports einsetzbar, da wir für unsere Kunden alle notwendigen Risikoinformationen klar auflisten, die man zur Bewertung benötigt und die ggf. noch nachzuliefern sind.

Für uns bedeutet Underwriting, das Risiko zu kennen. Aus diesem Grunde legen wir großen Wert auf die Qualität unserer Underwriting-Zuarbeit.


Portfolioanalysen



Wir sind in der Lage, kritische Risikobranchen im gezeichneten Portfolio des Versicherers auf Basis der vorhandenen technischen Risikoinformationen zu analysieren und als Branchenrisikoprofil darzustellen. Dabei untersuchen wir schadenauffällige Risikoklassen (statistische Konten) in einem F/FBU-Portfolio. Als Ergebnis liefern wir ein aktuelles technisches Risikoprofil mit den uns bekannten Frequenz- und Großschadenszenarien, aus dem Maßnahmen für die zukünftige Zeichnungspolitik abgeleitet werden können.

Darauf aufbauend kann natürlich auch ein sogenanntes „Versicherer-eigenes Branchenrisikoprofil“ erstellt und regelmäßig gepflegt werden. Dies ist ein Dokument, das sich mit allen Prozessen und Entwicklungen einer Branche auseinandersetzt. Dabei werden die bekannten vorhandenen Prozesse grafisch dargestellt und ihnen alle speziellen Gefahren und Schadenmöglichkeiten klar zugeordnet. Die notwendigen Schutzmaßnahmen werden aufgezeigt und können Annahmekriterien oder Schutzwerten zugeordnet werden.