Zertifizierung DIN EN 16082

Flughafen- und Luftsicherheitsdienstleister



Nicht erst in Zeiten erhöhter Terrorgefahr sind Flughäfen besonders geschützte Bereiche. 20.000 Dienstleistungskräfte sichern und bewachen aktuell allein die deutschen Flughäfen – 20 % mehr als noch im Jahr 2014. Die schiere Zahl der Dienstleister hierfür wirft natürlich die Frage nach Möglichkeiten zur schnellen Identifikation besonders qualifizierter Anbieter auf.

Die DIN EN 16082 „Flughafen- und Luftsicherheitsdienstleistungen“ legt die Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen in Bezug auf Organisation, Prozesse, Personal und Verwaltung fest. Sie definiert damit Qualitätskriterien für diese Sicherungsdienstleistungen im Rahmen der zivilen Luftfahrt, die durch öffentliche oder private Kunden nachgefragt werden.

Neben grundsätzlichen Anforderungen wie dem Vorhandensein einer Managementstruktur, die auf jeder Ebene des Betriebes Führungskontrolle und Verantwortlichkeit aufweist oder dem Betreiben eines Beschwerdemanagementsystem in Übereinstimmung mit nationalen Qualitätsmanagementsystemen, existieren auch Anforderungen an die finanzielle und wirtschaftliche Kapazität des Dienstleisters. Weiterhin ist die Auswahl geeigneten Personals, deren Beschäftigungskonditionen sowie Aus- und Fortbildung ein wesentlicher Bestandteil der normativen Forderungen. So bestehen explizite Festlegungen zu Basisschulungen, Schulungen des Sicherheitsbewusstseins, der kommunikativen Fähigkeiten und dem Vokabular mit Bezug auf Luftsicherheit, der Kontrolle von Passagieren, Personal und Crew sowie Handgepäck oder mitgeführter Gegenstände, zur Verwendung von Detektions- und Röntgengeräten. usw.

Die Einhaltung der Norm wird nachgewiesen durch eine entsprechende Zertifizierung durch VdS. Das Verfahren zur Zertifizierung ist in den Richtlinien VdS 3108 geregelt. Durch die normativ festgelegten Kriterien und die unabhängige Prüfung und Zertifizierung wird eine hochwertige und kompetente Sicherheitsdienstleistung im Bereich der Luftsicherheit gewährleistet.