Gefährdungsanalyse für Gaslöschanlagen



Gaslöschanlagen sind in der Lage Brände noch in ihrer Entstehungsphase zu löschen. Der Löschvorgang erfolgt rückstandsfrei, so dass etwa elektrische Anlagen sehr gut geschützt werden können. Durch den Effekt der Sauerstoffverdrängung kommt es in gefluteten Bereichen jedoch häufig zu einer Personengefährdung. Bereits wenige Atemzüge in einem mit Löschgas gefluteten Raum können zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Gesundheit oder gar zum Tod von Personen führen.

Die Verpflichtungen des Arbeitsschutzgesetzes fordern von jedem Betreiber einer Gaslöschanlage die Durchführung und Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung. In dieser müssen die Personengefährdungen durch Löschgase identifiziert und wirksame Schutzmaßnahmen festgelegt werden.

Das Gefahrenpotential von Gaslöschanlagen muss immer individuell betrachtet werden. Zu vielfältig sind die Einflussfaktoren wie etwa das eingesetzte Löschgas oder die baulichen Gegebenheiten sowie die Umgebungsbedingungen.

Durch unsere Unterstützung erhalten Sie eine maßgeschneiderte Gefährdungsanalyse auf deren Grundlage Sie ihr Schutzkonzept samt Gefährdungsbeurteilung auf ein solides Fundament stellen.

Wir begutachten die Anlage nicht nur vor Ort, sondern prüfen anhand von Unterlagen und vorhandenen Dokumentationen ob noch weitere Gefahrenschwerpunkte identifiziert werden können. Auf Basis von Probeflutungen oder Ausbreitungsabschätzungen erhalten Sie von VdS genaue Informationen, in welchen Bereichen besondere Anforderungen an den Personenschutz gestellt werden müssen.