Publikationen zur Schadenverhütung für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft

Handel -- Baubedarf, Pflanzen -- Gartencenter

Grundlagen des Brandschutzes

Brandschutz im Betrieb

Die Brandgefahr stellt eine ernste Bedrohung industrieller und gewerblicher Betriebe dar. Eine Feuer- und Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung vermag zwar den materiellen Schaden eines Brandes auszugleichen, schwerer wiegen häufig jedoch die nicht ersetzbaren Verluste, wie zum Beispiel solche an Leben, Gesundheit und der natürlichen Lebensgrundlagen sowie Verlust von Marktanteilen oder die Abwanderung bewährter Mitarbeiter.

Zielgruppen: Verantwortliche für den Brandschutz im Betrieb, Betreiber, Unternehmer

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Feuerlöscher

Zur Bekämpfung von Entstehungsbränden ist eine ausreichende Anzahl von hierfür geeigneten Feuerlöschern bereitzuhalten. Diese sollten in allen Räumen und Anlagen, in denen Brände möglich sind, vorhanden sein. Es werden Informationen über die Bauarten, Eignung und erforderliche Anzahl von Feuerlöschern gegeben.

Zielgruppen: Verantwortliche für den Brandschutz im Betrieb, Unternehmer

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Brandschutzkonzepte und Brandschutznachweise

Brandschutzmaßnahmen müssen im Rahmen eines Brandschutzkonzepts objektspezifisch geplant und umgesetzt werden, etwa bei einer Abweichung von bauordnungsrechtlichen Brandschutzbestimmungen oder im Zuge des betrieblichen Risikomanagements. Dabei gehen die Brandschutzfachplaner im Zuge der Baugenehmigung und die Schadenverhütungsingenieure im Zuge privatrechtlicher Risikobewertung zum Teil sehr unterschiedlich vor. Der Leitfaden soll Anregung und Anleitung dafür geben, wie ein optimaler Brandschutz sowohl gemäß Bauordnungsrecht als auch im Zuge des betrieblichen Risikomanagements erreicht werden kann.

Zielgruppen: Brandschutzplaner

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Sicherheitsvorschriften

Sicherheitsvorschriften für elektrische Anlagen bis 1000 Volt

In den Sicherheitsvorschriften sind notwendige Maßnahmen zum sicheren Betrieb von elektrischen Anlagen bis 1000 V angeführt. Sie können die Pflichten des Versicherungsnehmers berühren,geben Hinweise zum Errichten der Anlage und deren Betrieb sowie für ein entsprechendes Verhalten im Brandfall.

Zielgruppen: Versicherungsnehmer

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Sicherheitsvorschriften für feuergefährliche Arbeiten

Die Sicherheitsvorschriften gelten für feuergefährliche Arbeiten, wie z. B. Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren sowie Trennschleifen, Löten, Auftau- und Heißklebearbeiten, die außerhalb hierfür vorgesehener Werkstätten und Arbeitsplätze vorgenommen werden. Sie sind allen Verantwortlichen des Betriebes bekannt zu geben (z.B. Geschäftsführer, Betriebsleiter, Sicherheitsbeauftragter).

Zielgruppen: Versicherungsnehmer

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Feuergefährliche Arbeiten

Feuergefährliche Arbeiten

Feuergefährliche Arbeiten in Zusammenhang mit Reparatur-, Montage- und Demontagearbeiten, wie Schweißen, Trennschleifen, Löten und Brennschneiden außerhalb des Werkstattbereiches sowie Dacharbeiten mit Flamme sind eine häufige Brandursache. Gefährdet ist nicht nur die nähere Umgebung der Arbeitsstelle. Schweiß-, Schneid- und Schleiffunken beispielsweise können auch noch in Entfernungen von 10 m und mehr brennbare Stoffe zünden. Aus diesem Grund sollten im Betrieb grundsätzlich Feuerarbeiten außerhalb hierfür ständig eingerichteter Arbeitsplätze untersagt sein. Sind solche Arbeiten unvermeidlich, muss hierfür eine schriftliche Genehmigung durch den Betriebsleiter oder seinem dafür Beauftragten erteilt werden (Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten). Damit wird das durchführende Personal (eigenes als auch fremdes) verpflichtet, alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und zu beachten.

Zielgruppen: Verantwortliche für den Brandschutz im Betrieb, Ausführende von feuergefährlichen Arbeiten

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Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten

Vor Aufnahme von feuergefährlichen Arbeiten ist eine schriftliche Genehmigung des auftraggebenden Unternehmers (Auftraggeber/Versicherungsnehmer) oder eines Verantwortlichen des Auftraggebers einzuholen. Der Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten ist an einen konkreten Arbeitsauftrag sowie gleichbleibende Umgebungsbedingungen und Arbeitsverfahren gebunden.

Zielgruppen: Auftraggeber und Auftragnehmer von feuergefährlichen Arbeiten

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Auftauarbeiten an wasserführenden Anlageteilen

Das Merkblatt enthält Hinweise, wie bei Auftauarbeiten die Gefahr für Personen und Sachen verringert oder ausgeschlossen werden kann.

Zielgruppen: Ausführende von Auftauarbeiten

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Brandschutz für betriebliche Einrichtungen

IT-Anlagen

Gewerbliche und industrielle Betriebe, Hochschulen und Universitäten sowie Einrichtungen der Verwaltung sind in hohem Maße von der ordnungsgemäßen Funktion ihrer Anlagen der Informationstechnologie (IT-Anlagen) abhängig. Ausfälle solcher Anlagen stellen eine ernste Bedrohung für das Unternehmen dar. Das Merkblatt beschreibt Anforderungen und Maßnahmen zur Schadenverhütung für IT-Anlagen in Betrieben, Hochschulen und Verwaltungen. Besonderer Wert ist auf die sinnvolle Verknüpfung von Schutzmaßnahmen zu legen.

Zielgruppen: Betreiber von IT-Anlagen

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Batterieladeanlagen

Mittels Batterieladeanlagen werden Akkumulatoren von Elektrofahrzeugen wieder aufgeladen, üblicherweise mit niedrigen Gleichspannungen und hohen Strömen. Hohe Ladeströme, mögliche explosionsfähige Ausgasungen beim Laden der Batterien, ggf. das Hantieren mit Chemikalien, z.B. den Elektrolyten der Energiespeicher, und ein unbeaufsichtigter Betrieb, etwa nach Arbeitsende der Mitarbeiter, bergen unterschiedliche Gefahren. In den Richtlinien werden Schutzmaßnahmen aufgezeigt, um solchen Gefahren zu begegnen und einen sicheren Betrieb zu ermöglichen. Diese beinhalten Brandschutzmaßnahmen, Hinweise zur Auswahl und Aufstellung von Batterieladeanlagen sowie Anleitungen für den Ladebetrieb. Es werden auch weiterführende Informationsquellen genannt.

Zielgruppen: Betreiber, Elektrofachkräfte

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Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel zählen zu den wassergefährdenden Stoffen und können zusätzlich als giftig oder sogar sehr giftig eingestuft sein. Das Merkblatt enthält Hinweise für die sichere Lagerung von Pflanzenschutzmitteln, damit im Falle eines Brandes die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Umwelt geschützt werden.

Zielgruppen: Verwender von Pflanzenschutzmitteln

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Baulicher Brandschutz

Lüftungsanlagen

Das Merkblatt ergänzt unter dem Gesichtspunkt des Risikomanagements bauordnungsrechtliche Regelungen.Es werden brandschutztechnische Hinweise für Planung, Ausführung und Betrieb von Lüftungsanlagen durch die detaillierte Darstellung von Brandschutzmaßnahmen für ausgewählte Anwendungsfälle gegeben.

Zielgruppen: Planer, Betreiber, Ausführende am Bau

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Elektrische Anlagen und Geräte

Elektrische Geräte und Anlagen

Dieses Merkblatt gilt für das Benutzen elektrischer Anlagen und wendet sich vorwiegend an deren Betreiber.

Zielgruppen: Betreiber von elektrischen Geräten und Anlagen

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Blitz- und Überspannungsschutz

Risikoorientierter Blitz- und Überspannungsschutz

Die Richtlinien bieten Hilfe bei der Risikobeurteilung von Schäden infolge von Blitzen und Überspannungen.

Zielgruppen: Versicherer, Behördenvertreter, Mitarbeiter von Fachorganisationen, Architekten, Planer, Errichter und Betreiber elektrischer Anlagen

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Überspannungsschutz in Wohngebäuden

Die Richtlinien informieren den Eigentümer, Mieter und Vermieter darüber, in welchen Fällen ein Überspannungsschutz zu empfehlen ist.

Zielgruppen: Eigentümer, Mieter und Vermieter von Wohngebäuden

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Maßnahmen nach Brandfällen

Umgang mit kalten Brandstellen

Das Merkblatt dient als Orientierungshilfe für brandgeschädigte Hausbewohner und sollte als Informationsblatt von den Feuerwehren bereitgehalten und bei Bedarf an den betroffenen Bürger ausgehändigt werden.

Zielgruppen: Feuerwehren, brandgeschädigte Haushalte

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Security

IT-Anlagen

Gewerbliche und industrielle Betriebe, Hochschulen und Universitäten sowie Einrichtungen der Verwaltung sind in hohem Maße von der ordnungsgemäßen Funktion ihrer Anlagen der Informationstechnologie (IT-Anlagen) abhängig. Ausfälle solcher Anlagen stellen eine ernste Bedrohung für das Unternehmen dar. Das Merkblatt beschreibt Anforderungen und Maßnahmen zur Schadenverhütung für IT-Anlagen in Betrieben, Hochschulen und Verwaltungen. Besonderer Wert ist auf die sinnvolle Verknüpfung von Schutzmaßnahmen zu legen.

Zielgruppen: Betreiber von IT-Anlagen

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Sicherungsrichtlinien für Geschäfte und Betriebe

Zur Übernahme von Versicherungen von Einbruchdiebstahl- und Vandalismusrisiken ist die Umsetzung ausreichender Maßnahmen zur Schadenverhütung erforderlich. Da trotz zunehmend realisierter Sicherungstechnik und daraus resultierenden positiven Entwicklungen, ein kontinuierlicher Anstieg des durchschnittlichen Schadens verzeichnet werden muss, wurden Sicherungsrichtlinien für die Einbruchdiebstahl-Versicherung erarbeitet. Diese beschreiben je nach Gefährdung eines Risikos unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit sicherungstechnische Anforderungen. Für Risiken, die den Anforderungen nicht entsprechen, sind grundsätzlich mechanische Sicherungs- und ggf. elektronische Überwachungsmaßnahmen zu vereinbaren und vor Beginn des Versicherungs-schutzes zu verwirklichen. Im Optimalfall kommen VdS-anerkannte Einbruchmeldetechnik sowie ein-bruchhemmende Elemente, wie einbruchhemmende Türen oder Fenster, zum Einsatz. Für diese Pro-dukte wurde im Verlauf intensiver Prüfungen nachgewiesen, dass sie ausgesprochen gut zum Schutz gegen Einbruchdiebstahl geeignet sind. Auch Untersuchungen der Polizei bestätigen, dass viele Einbruchversuche an hochwertiger Sicherungstechnik scheitern.

Zielgruppen: Betreiber, Errichter von Sicherheitstechnik, Versicherer

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Schlechte Geschäfte für Einbrecher

Es kann jeden treffen: Kioske, Gaststätten, Handwerksbetriebe usw. sind nach polizeilichen Erfahrun-gen immer wieder Ziel von Einbrechern. Und diese gehen oft mit brachialer Gewalt vor, um schnell an Beute zu kommen. Schlecht gesicherte Eingangstüren, Fenster und andere Zugänge sind echte Ge-legenheiten für Einbrecher und werden oft in Sekundenschnelle überwunden. Aber: Gegen Einbruch kann man sich schützen. Die Polizei macht immer wieder, im privaten wie auch gewerblichen Bereich die Erfahrung, dass Einbrecher an Sicherungstechnik scheitern. Seien es me-chanische Sicherungen oder Einbruchmeldeanlagen. Einbrecher wollen i.d.R. schnell arbeiten und lassen sich oft bereits durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen abhalten. Sicherungen schützen. Sichtbare Sicherungstechnik wirkt zusätzlich abschreckend. Hochwertige Sicherungstechnik wirkt, weil sie für den Einbrecher einen erhöhten Arbeitsaufwand, längere ?Arbeitszeit? und damit ein größeres Entdeckungsrisiko nach sich zieht.Die Broschüre zeigt auf, wie Sie sich schützen können.

Zielgruppen: Betreiber

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Perimeter

Viele Einrichtungen, Gewerbeparks und Industriegebäude sowie die dazugehörigen Außenlagerflächen wie Waren- und Maschinenlager, Schrottplätze oder Logistikzentren, aber auch Autohäuser mit Freiflächen, stellen für potentielle Straftäter lohnenswerte Ziele und oft keine allzu große Herausforderung dar. Der Leitfaden bespricht Sicherungskonzepte für Gewerbe- und Industrieanlagen und hebt dabei insbesondere die auf das Außengelände bezogenen Maßnahmen hervor. Denn auf dem Gelände gelagerte Waren und Güter, offene Produktionsstätten oder Infrastruktureinrichtungen werden schnell zu sensiblen Risikobereichen, wenn sich unbefugte Dritte unbemerkt Zutritt verschaffen können. Durch die zunehmenden Abhängigkeiten der Prozesse können zudem bereits kleine Störungen beträchtliche wirtschaftliche Schäden hervorrufen. Der Leitfaden bietet Hilfestellung, wie eine wirksame Perimetersicherung umsetzbar ist. Er beschreibt diverse Möglichkeiten von Sicherungsmaßnahmen als Bestandteil eines schlüssigen Gesamtkonzeptes zur Objektabsicherung.

Zielgruppen: Betreiber, Errichter von Sicherungstechnik

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Naturgefahren

Sturm

In dem Merkblatt werden die Gefahren der Schäden an baulichen Anlagen für Industrie und Gewerbe durch Sturm beschrieben und entsprechende Anforderungen sowie Schutzmaßnahmen aus der Sicht der Sachversicherung konkretisiert, um Schäden zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden.Die Ausführungen sollen Anleitung und Anregung für wirksame Schutzmaßnahmen geben.

Zielgruppen: Planer, Ausführende am Bau, Eigentümer, Betreiber

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Schutz vor Überschwemmungen

Die Ausführungen geben Anregungen für die Planung und Umsetzung wirksamer Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen.

Zielgruppen: Betreiber

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Mobile Hochwasserschutzsysteme

Schäden durch Überschwemmungen können erfahrungsgemäß durch vorbeugende Maßnahmen erheblich begrenzt werden. Dabei haben sich besonders stationäre Schutzmaßnahmen bewährt. Mobile Schutzsysteme können stationäre Systeme ergänzen oder ggf. ersetzen, wenn stationäre Systeme auf Grund von betrieblichen oder räumlichen Randbedingungen nicht möglich sind.

Zielgruppen: Planer, Betreiber

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