Gefahrenmanagementsysteme (GMS) für sicherungstechnische Anlagen

Mit den Richtlinien VdS 3534 werden Mindestanforderungen an Gefahrenmanagementsysteme (GMS) für sicherungstechnische Anlagen für

  • Übernahme,
  • Eingabe,
  • Erzeugung,
  • Speicherung,
  • Weiterleitung,
  • Verarbeitung und
  • Anzeige

von Meldungen und Daten sowie für die Steuerung verschiedener sicherungstechnischer Systeme von einer oder mehreren Anlagen festgelegt.

Ein GMS besteht mindestens aus Software, Speicher und Schnittstellen.

Schnittstelle SGMS:
Schnittstelle zur Anschaltung von Subsystemen (z.B. konventionelle  Alarmempfangseinrichtungen, Alarmzentralen, Videoempfangseinrichtungen, Gebäudeleittechnik, Empfangseinrichtungen mit ihren dezidierten Protokollen) an das Managementsystem für sicherungstechnische Anlagen. Über die Schnittstelle SGMS werden Alarme vom Subsystem an das GMS übertragen und umgekehrt.

Kommunikationsmodul:
Anschluss zusätzlicher Kommunikationsmittel an das GMS, z.B. Faxgerät, TAPI-Schnittstelle

Verbindungsmodul:
Schnittstelle zur Vernetzung an ein weiteres GMS

Informationsmodul:
Anschluss an Informationen liefernde externe Systeme, z.B. Web-Dienste

 

Die Zertifizierungsstelle von VdS Schadenverhütung bietet auf Grundlage der Richtlinien VdS 3534 die Prüfung und Anerkennung von GMS an.