Fachbücher

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Brandschutz

Humanity and Fires

Mensch und Feuer, das sind zwei untrennbar miteinander verbundene Begriffe. Feuer war in der Geschichte der Menschheit sowohl Segen als auch Fluch. Über Jahrtausende haben die Menschen gelernt, mit dem Phänomen Feuer umzugehen. Heute in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts ist es an der Zeit, eine umfassende Einschätzung zur Brand-situation sowohl in den einzelnen Staaten als auch für die Welt insgesamt zu geben. Um zu verstehen, welche Bedeutung das Feuer für uns heute hat, führen uns die Autoren auf eine Zeitreise: die Rekonstruktion der Brand-situation von vor 2000 Jahren bildet die Grundlage für die Einschätzung der Brandsituation zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Ein Ausflug in das 22. Jahrhundert offenbart uns ein mögliches Zukunftsszenario. Sicherlich sind die aufgezeigten Hypothesen streitbar. Aber eben dafür stehen wir als German Fire Protection Association! Der geradezu geniale Beitrag der Autoren zur weiteren Entwicklung des nationalen und internationalen Brandschutzes besteht gerade darin, dass alle Sachverhalte kritisch hinterfragt werden. Warum stellt sich die Brandsituation in den einzelnen Staaten so unterschiedlich dar? Was können wir von den anderen Staaten lernen?

Bestell-Nr.: VdS 2847-14, Ausgabe: 2010-06, Hrsg: vfdb, Seiten: 353, Preis: 26.75 € 

 

Brandschutzbeauftragter, Aufgaben und Ausbildung

Die 2. Auflage des Leitfadens „Brandschutzbeauftragter “ kommentiert und erläutert die vfdb-Richtlinie 12/09-01:2014-11, DGUV Information 205-003 und VdS 3111 praxisnah und leicht verständlich. Diese nun erstmals einheitlichen Regelungen formulieren Standards in Bezug auf Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten. Der aktualisierte und ergänzte Leitfaden stellt eine wertvolle Praxishilfe zur strukturierten und rechtssicheren Umsetzung der vielfältigen Aufgaben dar. Er fasst relevante rechtliche Grundlagen zusammen, unterstützt bei der Feststellung des Bedarfs an Brandschutzbeauftragten, erklärt deren beratende sowie unterstützende Funktion und beschreibt detailliert die Inhalte des Rahmenlehrplanes sowie die Notwendigkeit regelmäßiger Fortbildung. Konkrete Hilfestellungen zu typischen Aufgabenbereichen von Brandschutzbeauftragten (z.B. Prüf- und Wartungsfristen brandschutztechnischer Einrichtungen, Erstellen und Fortschreiben von Brandschutzordnungen, Unterweisung von Mitarbeitern) erleichtern die tägliche Arbeit und die Ermittlung der notwendigen Einsatzzeiten. Auch für Arbeit- bzw. Auftraggeber ist der Leitfaden „Brandschutzbeauftragter“ eine ideale Grundlage für die Personalauswahl, die formal richtige Bestellung und für die ordnungsgemäße Übertragung von Zuständigkeiten an einen Brandschutzbeauftragten.

Bestell-Nr.: VdS 2847-15, Ausgabe: 2015-07, Seiten: 182, Preis: 39.00 € 

 

Brandschutzanlagen, Teil 1: Grundlagen und Wasserlöschanlagen

Dieses Fachbuch wendet sich an alle, die sich mit technischen Belangen von Brandschutzanlagen auseinander setzen müssen. Es ist für Studierende und Auszubildende zum Selbststudium ebenso geeignet wie für Fachleute als Nachschlagewerk. Das Fachbuch ist zweibändig angelegt: Im ersten Band werden die physikalischen, chemischen und technischen Grundlagen zusammengefasst sowie die Dynamik des Brandverlaufes erläutert. Die Theorie des Löschvorgangs mit den Löschmitteln Wasser, Schaum, Wassernebel und Gas schließt den Grundlagenteil ab. Die nachfolgenden Kapitel des ersten Bandes erläutern Wirkungsweise, Bestandteile und Besonderheiten von Sprinkler-, Sprühwasser- und Feinsprüh-Löschanlagen. Autoren: Wilfried Klein, Joachim Böke

Bestell-Nr.: VdS 2847-09, Ausgabe: 2004-10, Hrsg: VdS, Seiten: 128, Preis: 29.90 € 

 

Brandschutzanlagen, Teil 2: Gaslöschanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmeldeanlagen

Der zweite Band des Fachbuches wendet sich analle, die sich mit technischen Belangen von Brandschutzanlagen auseinander setzen müssen. Er ist für Studierende und Auszubildende zum Selbststudium ebenso geeignet wie für Fachleute als Nachschlagewerk. Aufbauend auf die im ersten Band geschaffenen Grundlagen geht der zweite Band ausführlich auf Löschanlagen mit gasförmigen Löschmitteln,Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowieBrandmeldeanlagen ein. Autoren: Ingeborg Schlosser, Alwine Hartwig, Horst Berger.

Bestell-Nr.: VdS 2847-12, Ausgabe: 2008-04, Hrsg: VdS, Seiten: 176, Preis: 29.90 € 

 

Security

Sicherheitsanalyse für Haushalte - Ein Leitfaden (nicht nur) für Fachleute

Mit dem Fachbuch "Sicherheitsanalyse für Haushalte" schließt Adam Merschbacher in der vielfältigen Literatur zur Sicherungstechnik eine große Lücke. Sein Buch spannt einen weiten Bogen über alle Aspekte der sich gegenseitig ergänzenden Sicherungsmaßnahmen, die im Wohnbereich zum Einsatz kommen können. Das Buch setzt einen wohltuenden Kontrapunkt zu der immer größer werdendenAnzahl an Normen (DIN, EN, VdS) und Fachbüchern zu Einzelthemen. Dem Autor gelingt es durch historische und psychologische Exkurse und viele Abbildungen die komplizierte Materie aufzulockern, ohne jedoch dabei die notwendige Detailschärfe zu verlieren. Das Buch wendet sich in erster Linie an Fachleute aus der Sicherheitsbranche, z.B. Errichter, Berater und Planer. Es versetzt aber auch den interessierten Laien - hier insbesondere den privaten Bauherrn - in die Lage, die ihm angebotenen Maßnahmen zur Sicherung seines Eigenheimes kompetent zu beurteilen.

Bestell-Nr.: VdS 2847-04, Ausgabe: 2002-10, Hrsg: VdS, Seiten: 270, Preis: 16.05 € 

 

Sicherheitsanalyse für Gewerbebetriebe

Mit dem Fachbuch "Sicherheitsanalyse für Gewerbebetriebe" setzt Adam Merschbacher die Reihe Sicherheitsanalyse fort. Das Buch wendet sich sowohl an Fachleute aus der Sicherheitsbranche - Planer, Errichter und Berater - als auch an Unternehmer, die Dienstleistungen aus der Sicherheitsbranche in Anspruch nehmen. Durch die verständlichen Formulierungen und das reichhaltige Bildmaterial versetzt das Buch auch Unternehmer in die Lage, Sicherheitslücken im eigenen Betrieb aufzudecken und beauftragten Fachleuten ein kompetenter Ansprechpartner zu sein. Nach einführenden Kapiteln über Täterverhalten, Gewerbeversicherung und Sicherungsrichtlinien erläutert Adam Merschbacher detailliert mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen. Die Themen Videoüberwachung und Zutrittskontrollanlagen runden das Buch ab.

Bestell-Nr.: VdS 2847-05, Ausgabe: 2003-08, Hrsg: VdS, Seiten: 370, Preis: 16.05 € 

 

Kunst und Kulturgut

Notfallprävention und -planung für Museen, Galerien und Archive

Für Museen entwickelte Notfallpläne dienen der Bewältigungvon bedrohlichen Situationen und der Verhinderung oder Mitigation von Katastrophen. Dieses Ziel wird zum einen durch die Risikoanalyse und das Risikomanagement erreicht, zum anderen durch im Vorfeld festgelegte Rollen- und Aufgabenverteilungen,die ein geordnetes Vorgehen im Katastrophenfall ermöglichen. Der Notfallplan gliedert sich in die drei Hauptteile Vorbereitung, Reaktion und Rehabilitation und führt die wichtigsten Schritte vor, sowohl vor als auch nach dem Notfall. Ein für das Museum maßgeschneiderter Notfallplan erlaubt es, das Tempo für notwendige Rettungsmaßnahmen zielgerichtet und strukturiert voranzutreiben, damit Folgeschäden an den betroffenen Kulturgütern weitestgehend ausgeschlossenwerden können. Autor: Christoph Wenzel.

Bestell-Nr.: VdS 2847-11, Ausgabe: 2007-09, Hrsg: Waentig, Seiten: 176, Preis: 35.00 € 

 

Wuppertaler Berichte zum Brand- und Explosionsschutz

Einteilung von Schutzzonen beim industriellen Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen (Wuppertaler Berichte zur Sicherheitstechnik und zum Brand- und Explosionsschutz Band 9)

Im industriellen Sektor werden in zunehmendem Maße explosionsgefährliche Stoffe verwendet. Die Ausstattung von Kraftfahrzeugen mit Airbags, Gurtstraffern und anderen pyrotechnischen Bauteilen nimmt immer weiter zu. In der Automobilzulieferindustrie umfasst der Umgang nicht nur die fertigen Gegenständen, sondern im Rahmen der Entwicklung und Produktion in erheblichem Umfang auch Halbfertigteile und pyrotechnische Sätze als Rohstoffe. Dort hat der Einsatz solcher Stoffe hat keine lange Tradition; die geltenden Vorschriften sind ursprünglich für die Explosivstoffindustrie und die Feuerwerkerei entwickelt worden. Als Hilfestellung für die Arbeitssicherheit in der Automobilzulieferindustrie entwickelt der Autor ein Konzept für pyrotechnische Schutzzonen. Ähnlich wie im Ex-Schutz werden drei Stufen von Schutzzonen definiert. Sie bilden die unterschiedlichen Gefährdungen durch Stoffeigenschaften und Umgangsart ab und erlauben eine bessere Erkennbarkeit der Gefähr­dungen sowie eine vereinfachte Zuordnung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Zielprioritäten für den Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen werden - analog zum Ex-Schutz - in eine Rangfolge gebracht. Primäre Maßnahmen dienen der Mengenreduzierung, sekundäre Maßnahmen sollen eine Explosion verhindern und tertiäre Maßnahmen begrenzen die Auswirkungen im Falle einer Explosion. Dieses Konzept wurde in einem Unternehmen der Automobilzulieferindustrie erprobt und umgesetzt. Zur Festlegung von Einzelmaßnahmen innerhalb der jeweiligen pyrotechnischen Schutzzonen dienten experimentelle Untersuchungen. Diese sind im Anhang des Buches detailliert beschrieben.

Bestell-Nr.: VdS 2847-18, Ausgabe: 2013-02, Hrsg: Hölemann; Schneider, Barth, Seiten: 260, Preis: 58.85 € 

 

Der Sicherheitsassistent als Baustein eines umfassenden Sicherheitsmanagements bei der Feuerwehr (Wuppertaler Berichte zur Sicherheitstechnik und zum Brand- und Explosionsschutz Band 10)

Der Aufgabenbereich der Feuerwehr ist die Gefahrenabwehr, was sich ganz augenscheinlich im weitbekannten Emblem mit den Aufgabensegmenten Retten, Löschen, Bergen und Schützen manifestiert. Typisch für diese Aufgabenbewältigung ist, dass sich Mitglieder von Feuerwehren bei ihrer Arbeit in gefährliche Situationen begeben. Dadurch werden sie häufig auch selbst gefährdet. Im Extremfall können entsprechende Gefährdungen im Einsatz zu Unfällen führen. Ausstattung, Führung und Taktik sowie Fachkompetenz und Erfahrung der Einsatzkräfte bewirken, dass Feuerwehren vergleichsweis „robuste Organisationen“ darstellen, die auch sehr unterschiedliche Situationen im Kollektiv zielbewusst bewältigen ohne eine Schädigung oder Verletzung des Individuums. Sofern man einer robusten Organisationsform auch noch ein adaptive Fähigkeit verleihen kann, mbesteht die Chance auf eine resiliente Organisationsform. Allerdings erfordert diese Steigerung die Fähigkeit mit dynexen (dynamisch + komplex) Systemen und Systemzuständen zurechtzukommen. An dieser Stelle wirkt die organisatorische Instanz des Sicherheitsassistenten. Der Sicherheitsassistent (SiAss) unterstützt die Einsatzleitung im Verlaufe der gesamten aktiven Einsatzbewältigung mit dem Ziel, dass alle Einsatzkräfte nach der Bewältigung der Gefahrenlage auch wieder sicher und gesund aus dem Einsatz kommen. Die Einsatzleitung wird dadurch einmal in den Kernführungsaufgaben sachlich entlastet, gleichzeitig aber auch verstärkt sicherheitlich unterstützt.

Bestell-Nr.: VdS 2847-21, Ausgabe: 2014-10, Hrsg: Hölemann, Seiten: 108, Preis: 29.90 € 

 

Risikologische Betrachtungen zur strategischen Planung von Feuerwehren (Wuppertaler Berichte zur Sicherheitstechnik und zum Brand- und Explosionsschutz Band 11)

Die strategische Planung von Feuerwehren ist ein wichtiges Themenfeld, dessen Auswirkungen jeden Bürger im Falle eines Brandes oder Unfalles betreffen können. Im Kern geht es dabei um die Frage, welche und wie viele Feuerwehr- Einheiten (mit Personal, Feuerwachen und Ausrüstung) eine Kommune vorhalten soll, um die mittels unbestimmter Rechtsbegriffe umrissenen gesetz­lichen Vorgaben zu erfüllen sowie dem Anspruch der Bürgerschaft gerecht zu werden. Seitdem vor fast 20 Jahren eine auch formal verankerte Feuerwehrbedarfsplanung aufkam, rückt diese Thematik - auch vor dem Hintergrund schwindender finanzieller Ressourcen sowie existentiellen Bedrohungen des ehrenamtlichen Feuerwehrsystems - zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Eine offene wissenschaftliche Diskussion darüber findet bislang jedoch nur vereinzelt statt. In der vorliegenden Arbeit wird der aktuelle Sachstand zur Feuerwehrbedarfsplanung in Deutschland aufbereitet. Dazu gehört eine methodische Betrachtung der derzeit verwendeten Analyseverfahren und des Pro­zesses der Zieldefinition im politisch-administrativen System. Die Erhebung typischer Anzahlen von betrachteten Szenarien, Zielerreichungsgraden und verwendeten Planungsleitlinien zur Erstellung von Feuerwehrbedarfs­plänen ergänzen diese Ist-Zustandsbetrachtung. Es werden Vorschläge unterbreitet, wie künftige Einsätze dokumentiert werden sollen, um daraus systematisch ler­nen zu können.

Bestell-Nr.: VdS 2847-22, Ausgabe: 2015-09, Hrsg: VdS, Seiten: 336, Preis: 58.85 € 

 

Entwicklung von Prüfmethoden zur Sicherstellung der Schutzfunktion von Brandmeldern mit Gassensoren (Wuppertaler Berichte zum Brand- und Explosionsschutz, Band 4)

Neben den für die Branderkennung in großem Umfang eingesetztenMeldern für Rauchpartikel,Wärme und Flammenstrahlung bietet es sich an, Brände auch mitHilfe der brandspezifischen Gase im Rauch rechtzeitig und möglichst täuschungssicher zu detektieren. Doch erst der technologische Entwicklungsschub hin zu preiswerten und langzeitstabilen Gassensoren mit geringer Stromaufnahme in den letzten Jahren hat eine Anwendung in der praktischen Brandmeldetechnik möglich gemacht. Vor allem für die frühzeitige Detektion von sich langsam entwickelnden Schwelbränden - die Mehrzahl der Brände entsteht auf dieseWeise - sind Brandmelder mit Gassensoren konventionellen Brandmeldern überlegen. Oliver Linden beschreibt in seiner Dissertation ein von ihm nach Vorgaben eines Arbeitskreises entwickeltes, aufgebautes und erprobtes Prüfverfahren mit neuartigen Prüfständen für den Stabilitätstest und die Täuschungs- und Vergiftungsprüfung, um Brandmelder mit Gassensoren DIN-EN-54-Teil-1-konform prüfen und damit erst in die Praxis einführen zu können. Darüber hinaus werden Lösungsansätze für ein zukunftsweisendes Prüfverfahren fürMultisensor- bzw. Mehrkriterien-Melder mit Gassensoren vorgestellt.

Bestell-Nr.: VdS 2847-06, Ausgabe: 2003-10, Hrsg: Hölemann; Schneider, Seiten: 160, Preis: 42.00 € 

 

Untersuchungen mit Gassensoren für den Einsatz in der Brandmeldtechnik (Wuppertaler Berichte zum Brand- und Explosionsschutz, Band 5)

Versuche in möglichst vielen potentiellen Anwendungsbereichen sog. Feldversuche sind eine der besten Methoden, um neue Technologien in der Praxis zu erproben und Erfahrungen über ihre Stärken, aber auch über ihre Schwächen zu sammeln. Es hat sich gezeigt, dass Gassensoren neben den bewährten Rauch-, Temperatur- und Flammenmeldern prinzipiell für die Brandmeldetechnik geeignet erscheinen, vor allem in Bereichen, in denen konventionelle Brandmelder nicht, oder nur mit großen Schwierigkeiten eingesetzt werden können. Dies gilt z.B. für Betriebe oder bei Arbeiten mit starker Rauch- und Staubentwicklung, aber auch für Bereiche, in denen mit Schwelbränden zu rechnen ist. Mit der vorliegenden Arbeit sollten zusätzlich Kenntnisse über Täuschungsalarmsicherheit, Lebensdauer, Querempfindlichkeit und Sensorvergiftung der Gassensoren gewonnen werden. Dazu hat Christiane Kubon mit einer eigens entwickelten Messeinrichtung (Sensorarray mit Messkoffer und Datenaufzeichnung) die Hintergrundsignale in mehreren Betrieben aufgezeichnet, ausgewertet und mit den Ergebnissen von Brandversuchen verglichen. Auch ein zufällig entstandener Brand in einem Betrieb konnte bei den Messreihen erkannt werden. Aus den statistischen Auswertungen der Versuche lassen sich Kriterien ableiten, die bei der Branderkennung mit Gassensoren zu berücksichtigen sind.

Bestell-Nr.: VdS 2847-08, Ausgabe: 2004-02, Hrsg: Hölemann; Schneider, Seiten: 200, Preis: 42.00 € 

 

Untersuchungen zur Organisation des Abwehrenden Brandschutzes mit Methoden des Operation Research (Wuppertaler Berichte zum Brand- und Explosionsschutz, Band 6)

Wie die meisten öffentlichen und privaten Institutionen stehen auch die öffentlichen Feuerwehren heute unter einem starken Rationalisierungsdruck. Die kommunalen Verwaltungen streichen Stellen; die Zahl der Wachstandorte soll reduziert werden. Auch die Freiwilligen Feuerwehren klagen zunehmend darüber, dass die Arbeitgeber nicht mehr bereit sind, ihr ehrenamtlich engagiertes Personal für Einsätze freizustellen. Trotzdem darf wie stets betont wird, das Sicherheitsniveau für die Bürger nicht verringert werden. In dieser Situation sindmethodische Ansätze gefragt,mit denen sich das Maß an Sicherheit in Abhängigkeit von den örtlichen feuerwehrspezifischen taktischen und strategischen Bedingungen kalkulieren lässt. In dem vorliegenden Buch erarbeitet Dirk Hagebölling mit den wissenschaftlichen Werkzeugen der Organisationstheorie dynamischer Prozesse Grundlagen für ein zeitgemäßes Feuerwehrmanagement.

Bestell-Nr.: VdS 2847-07, Ausgabe: 2003-12, Hrsg: Hölemann; Schneider, Seiten: 140, Preis: 42.00 € 

 

Brandbekämpfung und Brandursachenermittlung - zwangsläufig ein Widerspruch? (Wuppertaler Berichte zum Brand- und Explosionsschutz, Band 7)

Während die originäre Aufgabe der Feuerwehr darin besteht, Brände zu bekämpfen, hat die Polizei im Rahmen der Verbrechensbekämpfung die Täter zu ermitteln. Das bedeutet hier, dass die Polizei oder ein von den Justizbehörden beauftragter Gutachter festzustellen hat, ob der Brand durch eine natürliche oder technische Ursache entstanden ist oder ob fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung vorliegt. Bei der Brandbekämpfung und vor allem bei anschließenden Aufräumarbeiten werden von der Feuerwehr jedoch oft in unnötiger Weise Spuren für die Brandermittlung zerstört. Um Ansätze für eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei zu gewinnen, wurden Gespräche mit den Branddirektionen verschiedener Feuerwehren, dem Landesfeuerwehrverband sowie der Kriminalpolizei geführt und die Probleme bei einigen konkreten Feuerwehreinsätzen dargestellt. Außerdem wurde die Situation in Deutschland mit der Vorgehensweise bei der Brandursachenermittlung in einigen anderen Staaten verglichen.

Bestell-Nr.: VdS 2847-10, Ausgabe: 2005-06, Hrsg: Hölemann; Schneider, Seiten: 82, Preis: 29.90 € 

 

Personalentwicklung, Potential und Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehren dargestellt am Beispiel des Landkreises Bautzen/Sachsen (Wuppertaler Berichte zum Brand- und Explosionsschutz, Band 8)

Der ungünstige demographische Wandel, zusätzlich verstärkt durch Abwanderungen junger Leute, wird vor allem in ländlichen Gebieten in Deutschland zu einer überdurchschnittlichen Überalterung der Bevölkerung führen. Dies zwingt die Verantwortlichen zu Überlegungen, ob in solchen Regionen genügend Personal für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, insbesondere für den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehren zur Verfügung steht und wie geeignete junge Menschen für eine Mitarbeit in den Feuerwehren aktiviert werden können. Als eine Grundlage für zukünftige Planungen wird die allgemeine Entwicklung der Bevölkerung seit 1990 und die Entwicklung des Personalbestandes der Freiwilligen Feuerwehren seit 1995 am Beispiel des Landkreises Bautzen (Sachsen) untersucht. Autor: Martin Meier.

Bestell-Nr.: VdS 2847-13, Ausgabe: 2009-02, Hrsg: VdS, Seiten: 96, Preis: 29.90 € 

 

Sonstige Themen

Methodischer Leitfaden zur Brandursachenermittlung

Brände verursachen nicht nur immense Sachschäden, sondern stellen für Menschen oftmals eine tödliche Gefahr dar. Die Ursache eines Brandes muss daher durch Sachbeweis eindeutig festgestellt werden, denn nur durch die vollständige Aufklärung der Brandursache werden die strafrechtlichen Interessen des Staates bzw. die Ansprüche der Geschädigten auf Schadenersatz gewahrt. Erst nach Aufklärung der Brandursache kann entschieden werden, ob eine fahrlässige Brandstiftung, eine vorsätzliche Brandstiftung oder ein technisches Versagen vorliegen. Die Feststellung einer Brandursache erfordert einen großen Zeitaufwand, hohen Einsatz an technischem Gerät sowie auch finanzielle Aufwendungen. Die Arbeiten an den unterschiedlichsten Einsatzorten gehen mit einer latenten und vielfältigen Gefährdung der Brandermittler einher. In dem methodischen Leitfaden werden die Grundlagen des planmäßigen und folgerichtigen Vorgehens am Brandort beschrieben. Der Leitfaden ist als Nachschlagewerk, als Ratgeber und Handbuch konzipiert. Als Zielgruppe des Leitfadens werden die Ermittlungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaften), die Straf- und Zivilgerichte, Sachverständige von Behörden und der Versicherungswirtschaft sowie die Angehörigen der gesamten Rechtspflege gesehen. Folgende Hauptpunkte werden behandelt:
- Zündung und Verbrennung, brennbare Stoffe, Verbrennungsprozesse, Zündbereitschaft, Brennbarkeit und Brandverhalten - Kenngrößen, Branddynamik in Räumen
- Maßnahmen am Brandort, Sofortmaßnahmen, Erfassung der örtlichen, zeitlichen und personellen Zusammenhänge, Dokumentation der Spuren, Erfassung technischer Prozesse und sicherheitstechnischer Aspekte, Eigensicherung, Arbeitsschutz
- Ermittlung von Brandursachen, Methodik (Eliminationsverfahren, direkter Beweis), sachkundige Feststellung der Brandursache
- Brandursachen, Zündung durch natürliche, chemische und physikalische Prozesse, Selbsterhitzung, Selbstentzündung, Brandstiftungen, bauliche Mängel, Explosionen
- analytische Untersuchungsmethoden (chromatographische Verfahren, spektroskopische und thermoanalytische Methoden, Infrarotthermographie).
- experimentelle Beweisführung, Planung von Brandversuchen, Rekonstruktion und Modellierung von Prozessen
- Erstellung eines Sachverständigengutachtens
- Stellung des Sachverständigen und seine Pflichten, Qualitätsanforderungen an Laboratorien, Qualitätspolitik, Instrumente des Qalitätsmanagements, Akkreditierung
- Literaturangaben, Glossar, Tabellen, Berechnungsbeispiele, Abbildungen Der methodische Leitfaden wurde von sechs Fachleuten erarbeitet, die ihre jahrzehntelange Erfahrung mit der sachverständigen Feststellung von Brandursachen in diesem Leitfaden bündeln. (Mitglieder der vfdb erhalten 15 % Rabatt bei Bezug über VdS)

Bestell-Nr.: VdS 2847-16, Ausgabe: 2012-10, Hrsg: vfdb, Seiten: 580, Preis: 69.00 € 

 

Zwischen Gleichschaltung und Bombenkrieg

Das Referat 11 ist seit 1978 Forschungseinrichtung der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) für den Bereich Brandschutzgeschichte. Arbeitsgebiet ist die Grundlagenforschung im Bereich Brandschutzgeschichte nach wissenschaftlichen Maßstäben. Vorrangige Themen sind das Entstehen und die organisatorische und technische Entwicklung der Feuerwehren. Das Referat unterstützt Forschungsvorhaben in diesem Bereich, unterhält eine Präsenzbibliothek mit einschlägigem Schriftgut und Filmen und sorgt für die Bereitstellung und Verbreitung der Forschungsergebnisse in Feuerwehrfachkreisen. Das Referat 11 wird seit 2009 durch Dr. Daniel Leupold, Köln und Dipl.-Ing. Hans-Peter Plattner, Mainz geleitet. (www.vfdb.de)

Bestell-Nr.: VdS 2847-17, Ausgabe: 2012-12, Hrsg: vfdb, Seiten: 190, Preis: 25.00 € 

 

Kurze Geschichte der Feuerwehr

Günter Strumpf, seit 1978 Mitarbeiter im Referat 11 Brandschutzgeschichte der vfdb hat den Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten darauf gelegt, wie sich das Deutsche Feuerwehrwesen mit seinen Eigenarten entwickelt hat. Strumpf zeigte auf, wie die einzelnen Entwicklungsschritte waren. Besonderes Augenmerk hat er auch auf die Frühzeit der Feuerwehren gelegt und diese immer wieder im Referat 11 als auch in der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Ergebnis seiner jahrzehntelangen Bemühungen ist das vorliegende Werk, dass die Entwicklung des organisierten Brandschutzes in Deutschland bis 1945 minutiös darstellt. Es kann insbesondere den heute aktiven Feuerwehrlern deutlich machen, warum vieles bei den deutschen Feuerwehren heute so ist, wie es ist. Dafür und für seine jahrzehntelange unermüdliche Tätigkeit für die Brandschutzgeschichte gebührt ihm Dank!

Bestell-Nr.: VdS 2847-19, Ausgabe: 2014-03, Hrsg: vfdb, Seiten: 100, Preis: 15.00 € 

 

Leitfaden Ingenieurmethoden des Brandschutzes

Das vfdb-Referat 4 „Ingenieurmethoden des Brandschutzes“ hat sich zum Ziel gesetzt, die in den letzten 10 bis 15 Jahren entwickelten modernen Ingenieurmethoden des Brandschutzes aufzubereiten und der Praxis in Form eines Leitfaden zur Verfügung zu stellen. Die für die Planung und Bewertung von Brandschutzmaßnahmen in Deutschland bedeutsamen ingenieurmäßigen Nachweise sollen zusammenfassend beschrieben und ihre sachgerechte Anwendungen anhand von Beispielen erläutert werden. Der Leitfaden soll dazu beitragen, die bisher noch sehr uneinheitlichen Vorgehensweisen und Annahmen bei der Anwendung ingenieurmäßiger Nachweise im Rahmen von Brandschutzkonzepten zu harmonisieren und Fehlanwendungen, z. B. durch Verlassen des abgesicherten Anwendungsbereichs oder Verwenden unzutreffender Eingangsdaten, zu vermeiden. Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) hat die Erarbeitung des Leitfadens in begrenztem Umfang durch eigene Forschungsmittel unterstützt und zusätzliche Mittel aus der Wirtschaft eingeworben. Nur so war es möglich, die den Rahmen der normalen ehrenamtlichen Referatsarbeit sprengenden aufwändigen Vergleichsrechnungen zur Überprüfung der Ingenieurmethoden durchzuführen und die Anwendungsbeispiele auszuarbeiten. Die Internationalen Brandschutz-Symposien (IBS) der vfdb wurden genutzt, um den Leitfaden am internationalen Stand von Wissenschaft und Technik des Brandschutzes zu spiegeln. So wurden beim 9. IBS im Mai 2001 in München Zielsetzungen und Anwendungsbeispiele ingenieurmäßiger Nachweise zur Einhaltung bestimmter Schutzziele des Brandschutzes in Referaten anerkannter in- und ausländischer Fachleute unter dem Leitthema „Performance Based Codes" vorgestellt und diskutiert. Ein Abgleich der im Leitfaden empfohlenen Ingenieurmethoden mit Empfehlungen und Richtlinien im Ausland erfolgte auf dem 10. IBS im Juni 2005 im Rahmen der INTERSCHUTZ in Hannover unter dem Titel „Fire Safety Engineering".

Bestell-Nr.: VdS 2847-20, Ausgabe: 2013-11, Hrsg: vfdb, Preis: 69.00 € 

 

Guideline Fire Protection Engineering

Bestell-Nr.: VdS 2847-20en, Ausgabe: 2013-11, Hrsg: vfdb, Seiten: 404, Preis: 69.00 € 

 

Fachwörterbuch Brandschutz und Security, Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch

Eine einheitliche Terminologie ist Voraussetzung für ein effektives Arbeiten auf internationaler Fachebene. Aus dieser Erkenntnis heraus bot es sich an, ein Spezialwörterbuch zum Brandschutz und Security zusammenzustellen, das wichtige Begriffe in den Sprachen Deutsch und Englisch gegenüberstellt. A consistent terminology is an essential condition to work effectively at international level. We have therefore taken the opportunity to compile a special dictionary for fire protection and security listing the important terms in German and English.

Bestell-Nr.: VdS 2320, Ausgabe: 2008-06, Hrsg: VdS, Seiten: 240, Preis: 26.64 €