Sprachalarmanlagen

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In Objekten, bei denen im Brandfall mit einer hohen Personengefährdung zu rechnen ist (z.B. Verkaufsstätten, Versammlungsstätten und Hochhäuser), sind Sprachalarmanlagen (SAA) als Bestandteil von Brandmeldeanlagen vorgeschrieben.

Wird ein Brand von der Brandmeldeanlage detektiert, können mithilfe einer Sprachalarmanlage gezielte Informationen, wie zum Beispiel Verhaltensanweisungen, durch Sprache an Beschäftigte und Besucher weitergegeben werden.

SAA sind nach DIN VDE 0833 Teil 4 auszuführen. Die DIN VDE 0833 Teil 4 gilt für das Planen, Errichten, Erweitern, Ändern und Betreiben von Anlagen mit Einrichtungen für die Alarmierung, mittels Durchsagen, zu deren Ausgabe sie von einer Brandmeldeanlage entsprechend der DIN VDE 0833 Teil 1 und Teil 2 und DIN 14675 angesteuert werden.

Zielgruppen

Errichterfirmen von Sprachalarmanlagen und elektrischen  Lautsprecheranlagen zur Alarmierung sowie Errichterfirmen von Brandmeldeanlagen, die solche Anlagen planen oder ausführen.

Weiterhin Betreiber größerer BMA-/SAA-Anlagen sowie Berater, Planer und  Sachverständige.

Inhalt

  • Bauordnungsrechtliche Aspekte
  • Grundlagen der Raumakustik
  • Grundlagen der Elektroakustik
  • Grundlagen der Messung von Sprachverständlichkeit
  • Anforderungen an Geräte von SAA, DIN EN 54-16, -24
  • Anforderungen an Planung und Einbau, DIN VDE 0833-4
  • Funktionserhalt
  • Planung und Projektierung sowie Beispiele von SAA
  • Meßgeräte zur Prüfung von SAA
  • Messung der Sprachverständlichkeit
  • Inbetriebsetzung und Betrieb von SAA

Termine

Köln

Kurs-Nr.

Datum

 

SPRA 16/2

31.08.2016 - 02.09.2016

Teilnahmegebühr

1375,- EUR zuzüglich Mehrwertsteuer

Beginn und Ende

Der Lehrgang beginnt am ersten Tag um 09:45 Uhr und endet am dritten Tag um 16:20 Uhr.